terrazzo wien 04Wenn man sich die bekannten Vorteile von Terrazzo ansieht, dann findet man zwischen einem klassischen zementgebundenen Terrazzo und dem venezianischen Terrazzo Minimale auf Magnesitbasis keine großen Unterschiede - beide zeichnen sich aus durch große Belastbarkeit, lange Lebensdauer und schier unendliche optische Variationsmöglichkeiten.

Es sind drei wichtige Punkte, die den Unterschied machen können:

1. Terrazzo Minimale kann schon ab einer Einbauhöhe von 4-8 mm eingesetzt werden - das kann im Renovierungsbereich ein großer Vorteil sein.  Diese geringe Einbauhöhe kann auch bei sehr großen Körnungen von 25 mm oder mehr gehalten werden. Die Erklärung dafür ist recht einfach: Die Klebkraft des Magnesit-Terrazzo ist wesentlich höher als die eines Zement-Terrazzos. So würden beim Schleifen so großer Steine in Kombination mit einer so geringen Schichtstärke die Steine beim Zement-Terrazzo munter einer nach dem anderen herausspringen. Beim Magnesit-Terrazzo muss genau so viel geschliffen werden - aber die Steine bleiben fest in der Schicht gebunden.

2. Terrazzo Minimale ist von Hause aus deutlich härter als der klassische Zement-Terrazzo - auf Magnesitbasis kann eine Härte von über 65 N/mm² erreicht werden. Das ist der klassische Vorteil eines Magnesit-Bodens, der natürlich auch bei der Terrazzo-Variante voll zur Geltung kommt.

3. Terrazzo Minimale ist zementfrei und somit auch frei von jeglichen Schwundrissen - dem klassischen Problem des Zement-Terrazzo. Wer nicht der resignierten Ansicht anhängt, dass ein echter Terrazzo erst an seinen Rissen erkannt werden kann, der wird sich über die Rissfreiheit eines Magnesit-Terrazzos freuen können.